www.mamboteam.com
  Home arrow Debatte / Positionen arrow Aufruf zur Gründung einer antistalinistischen Linken
10.02.2012
 
 
Hauptmenu
Home
Forum
Selbstverständnis
Arbeitsfelder
Aktionen / Kampagnen
Regionen
Termine
Kokreis & Rat des NLO
Debatte / Positionen
Pressespiegel
Banner

 marxini.jpg
 arbeitermacht.jpg
 logo-init-150.jpg
 isbanner150.jpg
 so_fist.jpg
 revolution.jpg
 
 
 
 
   

 

 

 

 

 

 

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufruf zur Gründung einer antistalinistischen Linken Drucken E-Mail
von www.soziale-opposition.de   
06.01.2008

so_fist.jpgDem NETZWERK LINKE OPPOSITION vorgestellt, im Dezember 2007, von Arbeitern und Angestellten ohne Posten- und Karriere-Drang oder Führungsallüren. (Gewerkschaft von unten)

Weltweit nehmen die Angriffe auf Löhne und Sozialsysteme zu. Weltweit nehmen aber auch die Kämpfe gegen die Angriffe zu. Bei den Herrschenden erleben wir immer mehr Korruption und Bereicherung. Der Polizei- und Überwachungsstaat wird ausgeweitet. Arbeitslosigkeit ist die Geißel der heutigen Gesellschaft. Die Zerstörung von Natur und Klima wird zum Drama für Millionen Menschen. Kriegseinsätze der Bundeswehr in anderen Ländern sind Normalität. Naziterror gegen andersdenkende und andersgeartete Menschen nimmt zu. Die Gefahr, vor Terror der Religionsfanatiker, wird von den Konservativen politisch ausgenutzt. Der Krieg ums Öl, wird zum Krieg der großen Imperien.

Eine soziale Alternative zum Kapitalismus ist nötig!

Die Einheit unzufriedener Sozialdemokraten mit den gewendeten Stalinisten, zu der Partei,DIE LINKE, hat den Weg in Kommunalparlamente, Landtage, im Bundestag und im Europäischen Parlament, für linke Postenjäger und andere Karrieristen frei gemacht. Sozialabbau wird trotz Versprechungen und großer Reden von den Funktionären der Partei, DIE LINKE, mitgetragen.

Kriegseinsätze der Bundeswehr werden kritisiert, weil sie ohne UNO- Mandat geführt werden. Ist denn Krieg mit Zustimmung der UNO, für DIE LINKE annehmbar? Die Kriegstreiber werden zur Vernunft ermahnt. Warum soll es für Ölkonzerne unvernünftig sein, Ölquellen zu besetzen?

Diesen verlogenen Pazifismus brauchen wir nicht! Antimilitarismus ist der Kampf gegen Krieg und Kriegsvorbereitung! Wir fordern die Arbeiter/-innen und Angestellten bei SPD und LINKE auf, genau hinzusehen, was ihre Führungskräfte, Beck und Nahles, Lafontaine und Gysi, machen. Nicht Worte zählen, sondern Taten!

Wir brauchen keine Vertretungsorganisation durch Parteifuktionäre. Eine Arbeiterorganisation soll ermöglichen, dass sich die Mitglieder über alle Fragen informieren, als auch äußern können, wo nur der Mehrheitsbeschluss regiert, wo alle Fraktionen der Organisation, innerhalb von Grundsätzen und Beschlüssen, volle Freiheiten haben, wo Meinungsverschiedenheiten kein Hindernis mehr sind, sondern Teil einer Streitkultur.

Die Orientierung muss in der Hauptsache auf die Arbeiter/-innen und Angestellten in den Gewekschaften gerichtet sein. Denn die Emanzipation der arbeitenden Menschen kann nur durch die Arbeitenden selbst errungen werden, nur durch die Mehrheit der Bevölkerung! Allerdings müssen wir uns für die Einhaltung der Gewerkschaftsdemokratie schon heute einsetzen, und uns wehren, gegen die Bevormundung der einfachen Mitglieder durchGewerkschaftsbürokraten.

Last uns eine Organisation schaffen,die ein Höchstmaß an interner  Demokratie, als auch Disziplin und Durchsetzungskraft hat! Zur Normalität gehören antistelinistische Linke bereits in anderen europäischen Ländern, mit Verspätung schaffen wir das auch in Deutschland.

Entschieden sprechen wir uns gegen einen Terrorismus von Links aus, weil wir Mord verabscheuen. Unser Kampf ist gegen das kapitalistische System, nicht gegen einzelne Menschen gereichtet. Die Arbeiterbewegung lässt sich nicht von diesen "Liberalen mit der Bombe", eine terroristische Entwicklung aufdrängen. Das erkämpfen der eigenen sozialen Rechte ist die die Keimzelle für die Arbeiterdemokratie.

Die Arbeiter/-innen und Angestellten müssen sich ihre eigene Gesellschaft schaffen. Ausgeklügelte oder erfundene Utopien, können kein Vorbild für eine bessere Gesellschaft sein, sie muss das Produkt einer lebendigen Arbeiterbewegung sein, die schon bei den Abwehrkämpfen gegen den Kapitalismus ihre Anfänge hat.

Eine Gesellschaft ,wo Demokratie keine leere Versprechung der Politprofis ist, sondern von den Arbeitenden direkt ausgeübt wird, kann basisdemokratisch sein. Eine Rätedemokratie, wo alle Delegierten wählbar und jederzeit abrufbar sind, wo die Amtszeit auf zwei Jahre begrenzt ist.
Alle die einen Sozialismus von unten, ohne Bevormundung durch  Apparatschiks wollen, sind aufgerufen bei der Gründung der antistalinistischen Linken mitzuarbeiten.

Basisdemokratie statt Bonzenherrschaft!
 
Letzte Aktualisierung ( 06.01.2008 )
 
Weiter >
 
Top! Top!