| Nulltarif für alle! |
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| 29.10.2007 | |
Aufruf zu einer Kampagne
Das Recht auf Mobilität für alle beinhaltet, dass es nicht auf die Größe des Geldbeutels ankommen darf, ob jemand von A nach B kommt. Die soziale Lage darf nicht zur Beeinträchtigung der eigenen Mobilität führen. Die 'Linke' will ein Sozialticket für Bedürftige zu 18 Euro wieder einführen. Damit kann sich jedoch keineR eine Dauerkarte leisten. Außerdem wird hier das Problem des Grundrechts auf Bewegungsfreiheit durch Umverteilung innerhalb einer sozialen Klasse gelöst, d.h. durch die Euros aus den Taschen der Lohnsteuerpflichtigen. Damit wird eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe einseitig bezahlt. Durch die Einführung des Nulltarifs wird diese Einseitigkeit aufgehoben. Darüber hinaus gehört der HVV voll in staatliche bzw. gesellschaftliche Hand (der HVV besteht aus 38 privatkapitalistischen Einzelfirmen !) ebenso wie die eng damit verknüpften Bereiche wie Energie, Infrastrukturplanung und Gütertransport. Nur bei einer gesellschaftlichen Planung, an der Beschäftigte und NutzerInnen von Verkehrsmitteln entscheidend beteiligt sind, können Verkehrs- und Umweltinfarkt verhindert werden. Die Politik der Parteien fördert den öffentlichen Nahverkehr nicht, sondern duldet ihn nur, wenn er sich 'rechnet'. Es gibt auch Beispiele für kostenlose Nutzungen von öffentlichen Nahverkehrseinrichtungen, z. B. Seattle, Athen, Liverpool . Dies darf nicht zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung oder der Löhne und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im öffentlichen Verkehrswesen gehen. Im Gegenteil, Ausbildung und Anstellung für diese Tätigkeiten mit Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich müssen gefördert werden. Es gilt auch, eine Ausgliederung, Abgruppierung, Spaltung und weitere Privatisierung im Personalwesen z. B. durch private Dienstleister zu verhindern. Die Aufwendungen für das öffentliche Verkehrsnetz müssen durch eine Höherbesteuerung der Reichen und Unternehmen sowie durch anteilige Verwendung der Kfz-Steuer finanziert werden. Unter der Kontrolle der Beschäftigten und NutzerInnen der öffentlichen Verkehrswege muss ein demokratischer HVV erreicht werden. Engagiert euch mit uns in einer Kampagne für den O-Tarif !
Netzwerk linke Opposition (NLO) Hamburg NLO-HH trifft sich am : 07.11.2007, 18:30 Uhr; Salvador Allende-Platz 1, Uni-Gebäude AP1, 1.Stock, Teestube Kontakt : Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
Für alle :
Nulltarif für die Benutzung des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV)
Warum ?
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| Letzte Aktualisierung ( 29.10.2007 ) |
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Aufruf zu einer Kampagne

