| Informationsveranstaltung gegen den Krieg in Afghanistan in Köln: |
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| 22.08.2007 | |
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Am 04. September, 19.30 Uhr, Projektraum der Alten Feuerwache am Ebertplatz, Köln. Es spricht: Claudia Haydt von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) - Tübingen Keine Bundeswehr in Afghanistan Und auch nicht anderswo ! Nach jüngsten Umfragen lehnen gut 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland die weitere militärische Intervention der Bundeswehr in Afghanistan ab. Im Herbst steht im Bundestag eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung Bundeswehreinsatzes an. Kanzlerin Merkel und SPD-Chef Beck samt dem Führungspersonal ihrer ‚Volksparteien' lassen ihre Parteigänger auf Fortsetzung des Kriegseinsatzes einschwören. Sie betonen unablässig, dass das deutsche Engagement gar kein militärisches sei und überhaupt nur dem Frieden diene und eigentlich auch nicht mehr gestoppt werden könne. Die Fakten aber sprechen eine andere Sprache: So ziemlich von Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der USA gegen Afghanistan an hat sich die Bundeswehr mit Sondereinheiten wie dem ‚KSK' beteiligt - dies, eindeutig grundgesetzwidrig! Angeblich nur humanitäre und nur im vermeintlich kriegsfreien Norden Afghanistans ist das Engagement der Deutschen eingebettet in das Kriegsszenario der USA unter dem heuchlerischen Namen ‚enduring freedom' (‚andauernde Freiheit'). Spätestens seit der offenen Unterstützung der US-amerikanischen Militäroperationen durch die Tornadoeinsätze ist die Bundeswehr und die Bundesregierung Teil der kriegerischen Okkupation Afghanistans. Wen wundert es da, wenn auch die Bundeswehr als Besatzer bekämpft wird? Die Bundeswehr „verteidigt inzwischen die Interessen Deutschlands nicht nur am Hindukusch" (Struck, SPD), sondern auch auf dem Amselfeld, im Golf von Aden und vor der Küste des Libanon. Die Folge nach innen ist eine immense Militarisierungsoffensive der Bundeswehr in die Gesellschaft der BRD hinein. An allen Standortkommandanturen sind deren PR-Abteilungen bestrebt, junge Leute für den Kriegsdienst anzuwerben und militärisches Gedankengut in der Gesellschaft neu zu verankern. Die Bundeswehr wirbt in Schulen, Arbeitsämtern und auf öffentlichen städtischen Plätzen für ihre Politik der weltweiten militärischen Einmischung gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker. In Afghanistan wurden durch Einmischung von außen Warlords und Drogenbarone aufgerüstet und wichtig gemacht. Das Land ist durch jahrzehntelange Kriege, durch Hunger und Tod ausgedörrt. Die Bevölkerung, die immer häufiger Zielscheibe der Angriffe ist, lebt in ständiger Angst und unter unwürdigen sozialen Bedingungen. Bundesweite Demonstration gegen den Krieg in Afghanistan: Am 15.September, Samstag, 12 Uhr, Berlin Alexanderplatz, Rotes Rathaus Mitfahrgelegenheiten im Zug nach Berlin zum Preis von 30 € sind erhältlich Alle Truppen müssen abgezogen und die somit frei werdenden Mittel für humanitäre Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen genutzt werden. Seit 2002 wurden in Afghanistan 85 Mrd. Dollar für Militärmaßnahmen, dagegen nur 7,5 Mrd. Dollar für den zivilen Wiederaufbau eingesetzt. Die Beendigung der Bundeswehreinsätze kann ein erster Schritt zum Frieden sein. Das würde auch die Bush-Administration unter Druck setzen, die US-Truppen ebenfalls zurückzuziehen.
Unterzeichner: Bündnis gegen Krieg und Rassismus, Internationale sozialistische Linke (isl), Radikale Linke u. interventionistische linke Köln, Revolutionärer Sozialistischer Bund (RSB), Netzwerk Linke Opposition Köln (NLO), SALZ-Bildungskreis, Sozialistische Alternative (SAV) |
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| Letzte Aktualisierung ( 07.09.2007 ) |
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