| Nein zur Entsendung von deutschen Tornado - Aufklärungsflugzeugen nach Afghanistan ! |
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| 07.03.2007 | |
Netzwerk Linke Opposition NRW: Eine Ausweitung des deutschen Einsatzes in Afghanistan durch Tornado - Aufklärungsflugzeuge ist strikt abzulehnen.
Mit der Aufstockung des Bundeswehrkontingents in Afghanistan scheint die Bundesregierung zweierlei erreichen zu wollen: eine Erhöhung des deutschen Gewichts in der Region und Druck auf Washington. Berlin gibt Washingtons Drängen nach, entlastet die USA militärisch in Afghanistan und erwartet als Gegenleistung ein stärkeres politisches Mitspracherecht in anderen Fragen des Nahen Ostens.
Dagegen ist beim ISAF - Einsatz - International Security Assistance Force unter Verantwortung der beteiligten Staaten, wobei der NATO eine Führungsrolle zukommt - Ziel des deutschen Engagements in Afghanistan in erster Linie die Unterstützung der Zivilbevölkerung beim friedlichen Aufbau ihres Landes. Der Einsatz der Tornado-Aufklärungsflugzeuge ist dagegen ein Baustein einer rein militärisch gedachte Strategie, die vor allem Leid verursacht. Allein in Südafghanistan mussten UN-Schätzungen zufolge 2006 bereits 15.000 Familien - das sind etwa 80.000 Männer, Frauen und Kinder - aus ihren Dörfern fliehen. In der Folge wird die Radikalisierung weitergehen, weil sich die Bevölkerung in dem, was sie am dringendsten braucht - Sicherheit, eine Existenz und Bildung für ihre Kinder - von allen im Stich gelassen fühlt. In zwei repräsentativen Meinungsumfragen hat sich die deutsche Bevölkerung bereits klar und mit großer Mehrheit gegen die Entsendung der Tornados ausgesprochen. Wir fordern alle deutschen Volksvertreter auf, Anfang März dieses Votum umstandslos zu respektieren und ebenfalls gegen den Tornado - Einsatz zu stimmen.
Beschlossen auf dem NRW Landestreffen des NLO in Hagen am 25. Februar 2007 |
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Netzwerk Linke Opposition NRW: Eine Ausweitung des deutschen Einsatzes in Afghanistan durch Tornado - Aufklärungsflugzeuge ist strikt abzulehnen.

