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Kokreis & Rat des NLO
Antrag 4 an das Treffen des Netzwerks Linke Opposition Drucken E-Mail
30.09.2006
Politische Erklärung des Netzwerks Linke Opposition
1. Das Bundestreffen des Netzwerks Linke Opposition vom 3.10. in Kassel bekräftigt die am 20.5. von 280 Teilnehmern der Kasseler Konferenz einstimmig verabschiedete Erklärung als politische Grundlage des weiteren Handelns.
2. Bereits ein Jahr nach den Bundestagswahlen und nach dem Regierungsantritt von A. Merkel befindet sich die Große Koalition von CDU und SPD in einer tiefen Krise: Fast 50% der Wahlberechtigten sind bei den nachfolgenden Landtags- und Kommunalwahlen zuhause geblieben und haben so ihre Ablehnung und Enttäuschung über die neoliberale Politik der Regierungs- und Oppositionsparteien zum Ausdruck gebracht. Immer größere Teile der Bevölkerung zweifeln an der Fähigkeit und Bereitschaft aller Parteien und Politiker, den demokratischen Auftrag der Wähler in einer in Wirklichkeit von Konzernherren beherrschten Gesellschaft durchzusetzen. Diese wachsenden Zweifel an der bestehenden Gesellschaftsordnung müssen von einer Linken zum Ausdruck gebracht und mit einer antikapitalistischen Perspektive beantwortet werden.
Die sozialen Rechte und Errungenschaften der Arbeiterbewegung und die Forderungen der Linken nach Ausbau der sozialen Sicherungssysteme, Arbeitszeitverkürzung, Mindestlohn etc. können im Rahmen der kapitalistischen Profitwirtschaft nicht dauerhaft verteidigt bzw. erreicht werden. Deshalb muss die Linke mit sozialistischen Perspektiven Alternativen zu den angeblichen "Sachzwängen" aufzeigen.
Letzte Aktualisierung ( 06.10.2006 )
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Antrag 3 an das bundesweite Treffen des Netzwerks Linke Opposition in Felsberg bei Kassel am 3.10.06 Drucken E-Mail
23.09.2006

Aufruf zu den Herbstdemonstrationen und Zusammenarbeit mit dem Bündnis 3. Juni 06

Antragsteller: Edith Bartelmus-Scholich, Gerfried Bohlen, Helmut Born, Herbert Friedl,  Frido Libbert, Andrea Schultheizs, Mario Sperling, Peter Weinfurth


Das Netzwerk Linke Opposition ruft auf am 21. Oktober 06 mit dem DGB gemeinsam zu demonstrieren. Wir begrüßen die Mobilisierung der Gewerkschaften und unterstützen sie durch unsere Teilnahme. Auf den Demonstrationen wollen wir mit eigenen Forderungen unter dem vom Bündnis 3. Juni 06 vorgeschlagenen Motto "Es geht nur ganz anders!" sichtbar werden.

In den nächsten Monaten werden wir unsere Aktivitäten in den sozialen Bewegungen verstärken und insbesondere im Bündnis 3. Juni 06 mitarbeiten. Gemeinsam wollen wir den Protest und den Widerstand gegen Sozialkahlschlag, Entrechtung sichtbar machen.

Für die am 2./3. Dezember 06 geplante Aktions- und Strategiekonferenz der sozialen Bewegungen sagen wir unsere Teilnahme zu.

Begründung:

Letzte Aktualisierung ( 06.10.2006 )
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Antrag 2 an das bundesweite Treffen des Netzwerks Linke Opposition in Felsberg bei Kassel am 3.10. Drucken E-Mail
23.09.2006

Für eine glaubwürdige neue linke Partei!

Antragsteller:
Edith Bartelmus-Scholich, Herbert Friedl, Wolfgang Gäding, Jürgen Soppa, Peter Weinfurth

Den von der WASG beschlossenen ergebnisoffenen Prozess zur Bildung einer vereinigten linken Partei halten wir für politisch sinnvoll. Ziel dieses Prozesses ist eine starke pluralistische Kraft gegen den Neoliberalismus aufzubauen. Sie soll einen Beitrag zur Überwindung der neoliberalen Hegemonie leisten und einen Politikwechsel einleiten. Mit
dieser Zielsetzung arbeiten wir in diesem Prozess mit. Der bisherige Verlauf des Prozesses, der nun in der Debatte um Programm und Statut angekommen ist,  lässt uns  befürchten, dass die politischen Ziele verfehlt werden.

Letzte Aktualisierung ( 06.10.2006 )
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Antrag 1 an das bundesweite Treffen des Netzwerks Linke Opposition in Felsberg bei Kassel am 3. 10. Drucken E-Mail
22.09.2006

Strukturen für das Netzwerk Linke Opposition: Radikaldemokratisch, solidarisch, pluralistisch, dezentral und offen!

Antragsteller:
Edith Bartelmus-Scholich, Gerfried Bohlen, Herbert Friedl, Wolfgang Gäding, Jürgen Soppa, Susanne Steinbrecher, Peter Weinfurth


Das Netzwerk Linke Opposition gibt sich folgende demokratische Struktur:


1) Das Netzwerk Linke Opposition ist ein pluralistischer, dezentraler und radikaldemokratischer Zusammenschluss linker Kräfte über WASG und Linkspartei.PDS hinaus. Im Netzwerk Linke Opposition können Personen und Gruppen mitarbeiten, die sich zu den Grundsatzbeschlüssen des Netzwerks bekennen. (Derzeit ist Grundlage die Abschlusserklärung der Kasseler Konferenz des Linken Opposition am 20. Mai 06.) Personen und Gruppen, die faschistisches, rassistisches und sexistisches Gedankengut vertreten, können nicht mitarbeiten.

Letzte Aktualisierung ( 06.10.2006 )
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Vorschläge für das Treffen des Koordinationskreises der Linken Opposition am 9.9 Drucken E-Mail
05.09.2006

stanicicBrief an den Koordinierungskreis

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
da ich aufgrund der Sitzung des Länderrats am Treffen des Ko-Kreises nicht teilnehmen kann, möchte ich Euch auf diesem Weg ein paar Gedanken mitteilen.
Seit der Kasseler Konferenz am 20. Mai 2006 haben sich die politischen Kräfteverhältnisse in der WASG leider weiter zu unseren Ungunsten verschoben.
Die Führungen von WASG und Linkspartei.PDS sind fest entschlossen, eine bedingungslose Fusion bis Sommer 2007 durchzuführen. Bodo Ramelow sieht sogar die Möglichkeit diese Fusion im Frühjahr vor den Landtagswahlen in Bremen unter Dach und Fach gebracht zu haben. Axel Troost spricht von einem Anschluss der WASG an die LPDS.
Viele kritische und antikapitalistische WASG-Mitglieder haben sich in den letzten Wochen aus der Aktivität zurückgezogen. Viele haben die Partei noch nicht verlassen, weil sie sich vom Berliner Wahlergebnis eine neue Verschiebung des Kräfteverhältnisses nach links erhoffen. Der Wahlkampf läuft gut und der Einzug ins Abgeordnetenhaus ist eine realistische Möglichkeit. Ein Erfolg in Berlin würde die linken und oppositionellen Kräfte in der WASG sicher stärken. Ob dies reichen wird, den Bundesparteitag zu gewinnen, ist aber unwahrscheinlich. Es könnte aber die Ausgangsbasis für links-oppositionelle Arbeit verbessern.

Letzte Aktualisierung ( 05.09.2006 )
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