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29.04.2007 |
Aufruf des Netzwerk Linke Opposition (NLO) zum 1. Mai 2007
Sozialabbau, Lohnraub, Privatisierung, Militäreinsätze und Beschneidung demokratischer Rechte sind weder das Werk durchgeknallter Manager oder charakterschwacher Politiker, sondern Teil eines Systems. Dieses System heißt Kapitalismus. Diese menschenverachtende Gesellschaftsform kennt kein soziales Gewissen. Ihre Bewegungsgesetze - die Akkumulation von Kapital und die Mehrung von Profit - müssen bei Strafe des Untergangs selbst von den herrschenden Klassen befolgt werden, teils in Konkurrenz gegeneinander, aber einig in dem Bestreben, Ausbeutung und Unterdrückung aufrecht zu halten, weil nur dies ihnen die eigenen Privilegien garantiert.
Zu diesem Zweck hat sich das Kapital längst auch politisch global aufgestellt, in Form von Sozialkahlschlagsprogrammen wie Agenda 2010, von Regierungsgipfeln, von Unterdrückerorganisationen wie dem Internationalen Währungsfonds, der Welthandelsorganisation, ganz zu schweigen von dem gewaltigen hochgezüchteten Militär- und Polizeiapparat, der Kriege nach außen und innen führt.
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Letzte Aktualisierung ( 29.04.2007 )
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