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WASG / L.PDS
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20.11.2006 |
270 neugewählte Delegierte trafen sich am Wochenende zum wahrscheinlich letzten Parteitag der WASG im westfälischen Geseke. Es zeigte sich, daß der Vorstand um Klaus Ernst über eine sichere strukturelle Mehrheit verfügt. Bei “harten” Abstimmungen wurde deutlich, daß die Opposition nur 20% der Delegierten ausmacht, die überwiegend aus Berlin und NRW kamen.
Nicht in einer einzigen der Mehrheit wichtigen Frage erzielten die Linken eine Mehrheit. Die wichtigsten Ziele des Mehrheitsflügels um Klaus Ernst waren die Festlegung der Partei auf den bedingungslosen Anschluß an die Linkspartei.PDS sowie eine eindeutige Mehrheit im Vorstand. Die Wahl von Thies Gleiss und Lucy Redler in den Vorstand war nicht der Stärke der Linken geschuldet sondern den Leihstimmen der Mehrheit, die auf diese Weise versucht, möglichst viele Linke und insbesondere die SAV an die neue Partei zu binden. Als eigentliche Gegner wurden die Vertreter des Netzwerks Linke Opposition bekämpft, weil diese als einzige Strömungsvertreter das von der Sozialdemokratie bekannte “Spiel” nicht mitmachten, verbalradikale linke Beschlüsse für den Papierkorb zu fassen, denen eine diametral entgegengesetzte Praxis gegenübersteht.
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Letzte Aktualisierung ( 18.01.2007 )
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Soziale Bewegung
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17.11.2006 |
ENTSCHIEDEN WIRD IM „KLEINEN KREIS“
Etwa 400 Aktive aus zahlreichen Spektren der Anti-G8-Mobilisierung tagten vom 10.-12. November in Rostock.
Nach einer anti-rassistischen Demonstration gegen das Lagersystem, Abschiebungen und die verschärfte politische und soziale Repression von MigrantInnen, begann die Tagung mit einer „allgemeinen Aussprache.“
Ablauf
Während sich diese am Freitag vor allem auf Ziele, Absichten und „ganz persönliche Wünsche“ konzentrieren sollte, war am Samstagvormittag die „Choreografie der Proteste“, also der zeitliche Ablauf, Gegenstand der Plenardebatte.
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Letzte Aktualisierung ( 18.01.2007 )
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WASG / L.PDS
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16.11.2006 |
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Aufruf von KandidatInnen zum Bundesvorstand an den Bundesparteitag der WASG 18./19.11.06:
Liebe Delegierte,
Der Bundesparteitag der WASG in Eringerfeld in Westfalen stellt entscheidende Weichen: Mit seinen Beschlüssen und der Wahl des Bundesvorstandes wird die letzte Phase des Parteibildungsprozesses eingeleitet. Wenn wir das verfehlte Modell einer Fusion von oben korrigieren wollen, müssen wir das jetzt tun. Sowohl in den programmatischen Grundlagen als auch in dem Satzungsentwurf vom 22.Oktober sind zentrale politische Positionen der WASG nicht mehr erkennbar. Deshalb mischen wir uns ein.
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Letzte Aktualisierung ( 18.01.2007 )
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WASG / L.PDS
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15.11.2006 |
Am 18./19. November 06 tritt in Geseke bei Paderborn der Bundesparteitag der WASG zusammen. Er wird sowohl entscheidende Weichenstellungen im Parteibildungsprozess mit der Linkspartei.PDS vornehmen können, als auch einen neuen Bundesvorstand wählen.
Beide Optionen hat der Länderrat der WASG am 9. September gegen den Willen des Bundesvorstands durchgesetzt. Nun kommt es darauf an, gegen die propagandistische Botschaft der Spitzen von WASG, Linksfraktion und Linkspartei.PDS, dass es keine Alternativen zu einer Fusion nach dem Maß der Funktionseliten gibt, doch Alternativen aufzuzeigen - und den künftigen Bundesvorstand darauf festzulegen.
„TINA"?
Die Frontfrau des Neoliberalismus, Margaret Thatcher, war für die kategorische Feststellung „There is no alternative." (TINA) bekannt, Gerhard Schröder setzte der Kritik an seinem Kurs ein schlichtes Basta entgegen. Wir wissen, es gab zu den Entscheidungen von Thatcher oder Schröder Alternativen. Sie wurden negiert, weil machtvolle Interessen durchgesetzt wurden - und weil Rat- und Kraftlosigkeit der von der Basta-Politik Betroffenen es möglich machten. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem vorgeblichen Fehlen von Alternativen zu den Verhandlungsergebnissen im Parteibildungsprozess. Sie werden geleugnet, weil handfeste Interessen der Verhandelnden ihnen entgegen stehen.
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Letzte Aktualisierung ( 18.01.2007 )
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WASG / L.PDS
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09.11.2006 |
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Klaus Ernst lehnt Diskussion über "rote Linien" ab. Minderheit im WASG-Bundesvorstand kämpft um Rederecht.
Vor dem vom Länderrat gegen den Willen der Mehrheit des Bundesvorstands beschlossenen zweitägigen Bundesparteitag der WASG in Eringerfeld bei Paderborn am 18./19.11.06 wird offenbar, dass die Kritik am Kurs der Bundesvorstandsmehrheit nicht nur extrem unerwünscht ist, sondern auch mit allen Mitteln unterdrückt werden soll. Die Parteitagsregie sieht ein Einstimmen der Delegierten durch Reden von Oskar Lafontaine, Klaus Ernst, Gregor Gysi und Lothar Bisky vor. Den Kritikern soll jedoch nicht ein einziger Redebeitrag zur Darstellung ihrer Positionen gewährt werden. Dagegen und gegen die Ausgrenzung linker und kritischer Kräfte in der Programmdebatte wenden sich in einem Schreiben an den WASG-Bundesvorstand die beiden Mitglieder des Bundesvorstands Thies Gleiss und Rainer Spilker:
"...mit wachsender Sorge und auch Ärger verfolgen wir die zur Zeit ablaufende Programmdebatte und die Diskussionen über den weiteren Parteibildungsprozess. Obwohl offenkundig und durch die Bildung "offizieller" Plattformen und Strömungen dokumentiert ist, dass in der Mitgliedschaft erhebliche Meinungsverschiedenheiten über programmatische, strategische und taktische Fragen bestehen, werden die Programmdiskussionen, Regionalkonferenzen, Landesparteitage und der Bundesparteitag alles andere als integrativ und der Streitkultur einer politischen pluralen Partei - die bisher von allen Programmen und Strömungen gewollt ist - angemessen organisiert und durchgeführt. Wir halten es für eine wichtige Aufgabe des Bundesvorstandes, diese Entwicklung zu stoppen und alle Verantwortlichen zu einem anderen Umgang miteinander aufzurufen.
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Letzte Aktualisierung ( 18.01.2007 )
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