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Archive
Aufruf zur Gründung einer AG Bildungspolitik im NLO Drucken E-Mail
Arbeitsfelder - AG Bildungspolitik
29.01.2007

massenbildung.jpgStudiengebühren, andauernde Schulmisere, fehlende Kitaplätze, fehlende Förderung für Kinder aus Migrantenfamilien, und auf der anderen Seite Eliteunis, Privatschulen, private Kindergärten mit „Luxusangebot" - in unserem Bildungssystem zeigen sich die gesellschaftliche Spaltung und der Klassenkampf von oben ebenso krass wie in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. „Bildungsdarwinismus" wird propagiert: Bloß den Anschluss an die privilegierten Schichten halten und sich so weit wie möglich von „denen da unten" distanzieren...

Bildung ist Ländersache (föderallalla, föderallalla...), das hat aber auch sein Gutes. Denn demnächst stehen in verschiedenen Bundesländern Landtagswahlen an: 2007 Bürgerschaftswahl in Bremen, 2008 Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen.

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Frauen sind eigentlich fast immer arm! Drucken E-Mail
Debatte / Positionen - Ziele / Programmatik
29.01.2007

hausarbeit01_01Frauen sind von der neoliberalen Politik und deren Auswirkungen besonders betroffen. Wenn Frauen auch noch für Kinder verantwortlich sind, leiden sie verstärkt unter dem Sozialabbau und unter den hohen Kosten, von Waren und Dienstleistungen. Ein deregulierter Arbeitsmarkt, Arbeitszeitverlängerung und Lohndumping trifft die Schwächsten in diesem Arbeitsmarkt, dazu gehören Frauen.

Die Armutsspirale wird denkbar einfach in Gang gesetzt. Weil sie die Erziehung von Kindern übernehmen, sind sie auf dem Erwerbsarbeitsmarkt meist „zweite Wahl". In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit belastet sich kaum ein Unternehmen mit einer Mitarbeiterin, die Kinder hat und deswegen häufiger ausfallen könnte.

Allenfalls Teilzeitarbeitsplätze in den bekannten Frauenberufen werden angeboten. Aus Zeiten dieser Erwerbsarbeit erwachsen den Frauen kaum oder bei sozialversicherungsfreier Arbeit, keine Leistungen für den Fall der Arbeitslosigkeit, der Krankheit oder des Rentenalters.

Die fast Unmöglichkeit, in der heutigen Zeit eine existenzsichernde Arbeitsstelle zu finden, sind Bedingungen, die die Koppelung der Armut an das weibliche Geschlecht weiter manifestiert.

Letzte Aktualisierung ( 30.01.2007 )
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NLO braucht Jugend, Jugend braucht NLO Drucken E-Mail
Debatte / Positionen - Strategie / Taktik
01.02.2007

revo banner

Um entstehender Verwirrung vorzubeugen, es gibt zwei unterschiedliche Websites von REVOLUTION, dies liegt an einer Abspaltung der Tendenz iREVO von REVO im Sommer 2006 (ein in der Linken nicht unüblicher Vorgang - nähere Information auf den beiden Seiten).

Wir von http://www.onesolutionrevolution.de/ hatten ein allgemeines Statement zur Entwicklung der NLO am 26.12 in die Linke Zeitung gestellt.

NLO braucht Jugend

Die NLO bietet eine große Möglichkeit für die antikapitalistische Jugend in Deutschland, dieses Netzwerk hat sich gegen die reformistische - bürokratische Fusion zur „neuen" Linkspartei gegründet und sich zur Aufgabe gemacht eine antikapitalistische Kraft aufzubauen. Die Jugend braucht keine Illusionen auf einen „sozialen Kapitalismus" - keine Regierungsbeteiligung kann die Kämpfe der Jugend voran bringen, geschweige den gewinnen. Die internationalen Jugendproteste gegen den Irakkrieg 2003, die Kämpfe der französischen, griechischen und chilenischen Schüler im Jahre 2006 gegen neoliberale Gesetze gegen die Jugend, die Proteste der deutschen Studenten seit 2003 oder der Berliner Schülerstreik im September 2006 zeigen den Willen und den Widerstand der Jugend gegen Staat und Kapital und deren neoliberalen Angriffen. 

Letzte Aktualisierung ( 03.02.2007 )
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Antikapitalistische Linke und Parteibildung aus Linkspartei.PDS / WASG: Drucken E-Mail
Debatte / Positionen - Strategie / Taktik
28.01.2007
akl-tiger-bettvorlegerWer nur die Einheit der Linken sieht, greift zu kurz.

In ihrem Beitrag „Für eine solidarische, pluralistische geeinte Partei der Linken" schreibt Katharina Schwabedissen: „Die Gründung einer geeinten Linken ist unumgänglich. 10% der wahlberechtigten Bevölkerung erklären konstant, dass sie der Linken ihre Stimme geben werden. Noch mehr Menschen setzen ihre Hoffnung auf politische Veränderung in der Bundesrepublik in dieses Projekt. Eine erneute Aufspaltung würde lediglich dafür sorgen, dass die Linke ihre Geschichte wiederholt  und ihre Kräfte nach innen verbraucht, statt den wirklichen politischen Gegner zu bekämpfen." In knapper Form gibt sie damit die grundsätzliche Haltung der Antikapitalistischen Linken zum Parteibildungsprozess wieder.

Letzte Aktualisierung ( 28.01.2007 )
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Qualifizierte Bildung und Ausbildung für alle Drucken E-Mail
Debatte / Positionen - Ziele / Programmatik
29.01.2007

bildung_fragment.jpgDas gegliederte deutsche Schul- und Bildungssystem ist nicht auf Chancengleichheit und Förderung für alle ausgerichtet, sondern auf Auslese und Aussonderung.

Fast 10% eines Jahrgangs bleiben ohne jeden Schulabschluss, fast ein Viertel verlässt die Schule mit unzureichenden Fähigkeiten. Das massenhafte Schulschwänzen ist in Wahrheit die „Abstimmung mit den Füßen" derjenigen, die an der Schule verzweifeln. Besonders Kinder aus bildungsfernen Schichten und solche mit Migrationshintergrund werden massiv benachteiligt. In kaum einem anderen Land hängt der Bildungserfolg so stark vom Status der Eltern ab wie in Deutschland. Wie uns die internationalen Vergleichsstudien gezeigt haben, sind die Ergebnisse unseres Schulsystems für eines der reichsten Länder der Welt beschämend schlecht. Selbst unsere leistungsstärksten SchülerInnen bleiben hinter denen anderer Länder zurück, während die modernen, integrativen Schulsysteme anderer Staaten, z.B. in Skandinavien, sowohl die Schwächsten als auch die Stärksten besser fördern und so insgesamt deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Der internationale Vergleich zeigt auch, dass Deutschland viel zu wenig in Bildung investiert, viel zu wenig junge Menschen die Hochschulreife erlangen und viel zu wenige ein Studium abschließen.

Letzte Aktualisierung ( 29.01.2007 )
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KAMPF FÜR EINE NEUE ARBEITERPARTEI Drucken E-Mail
Debatte / Positionen - Strategie / Taktik
31.01.2007
logo arbeitermachtOffener Brief der Gruppe Arbeitermacht (GAM) an die GenossInnen der Sozialistischen Alternative Voran (SAV)

Werte GenossInnen!

Wir wenden uns an Euch, weil der Aufbau einer partei-politischen Alternative zum Reformismus von SPD und PDS in eine entscheidende Phase getreten ist - und weil wir meinen, dass Eure Organisation dabei einen schweren Fehler begeht.
Mit der Entstehung der WASG sahen viele Lohnabhängige und Arbeitslose die reale Möglichkeit zum Aufbau einer Partei, die konsequent gegen den Kapitalismus bzw. die Auswirkungen des Neoliberalismus kämpft - die anders und besser ist als SPD oder PDS.
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Wahlen haben nur eine Hilfsfunktion für die Bewegung nicht umgekehrt. Drucken E-Mail
Debatte / Positionen - Strategie / Taktik
31.01.2007

alle luegeZu "Die Gedanken sind frei - sie sind weder links noch rechts" - von Wolfgang Theophil

Ich möchte Dir Recht geben mit Deinem Misstrauen gegen alle Parteien und auch gegen uns von der NLO. Auch wenn von uns noch so gutwillige Abgeordnete stellvertretend für die Lohnabhängigen die Regierung stellen würden, könnten sie letztlich nur Müll produzieren. Je gerechtere Politik wir durchführen würden, umso schneller würden die Konzerne mitsamt ihrem ganzen Vermögen ins Ausland flüchten. Da trauen wir uns selber nichts zu. Deshalb ist unser wichtigster Satz, dass unser Hauptinteresse die Emanzipation der kleinen Leute ist. Nun bezeichnet die Sozialwissenschaft diese Haltung als links. Da begrüßen wir gerne in unseren Reihen Kapitalisten wie Friedrich Engels, deren Hauptinteresse auch die Selbsttätigkeit der Lohnabhängigen ist, aber das ist ein anderes Thema.

Im Gegensatz zu allen anderen Parteien, die in der Bewegung ein Hilfsmittel für ihre Parlamentssitze sehen, sehen wir das umgekehrt. Uns geht es um die Stärkung der Bewegung, der betrieblichen Kämpfe, der Arbeitslosenbewegung, Antikriegsbewegung, Frauenbewegung, der antifaschistischen Gruppen usw. Das Parlament hat nur eine Hilfsfunktion für diese Bewegungen. Wir werden das Parlament nutzen zu ihrer Stärkung, z.B. aus dem Bundestag zur Teilnahme an der Montagsdemo aufrufen. Ohne Bewegung sind wir nichts.

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Unterschriftenaktion gegen die "Liberalisierung" der Glückwunschkarte Drucken E-Mail
Aktionen / Kampagnen - Aktionen
27.01.2007
zustellerDie Europäische Kommission hat den letzten Schritt zu einer totalen Liberalisierung der Postdienste vollzogen. Sie schlägt vor, die Verteilung der so genannten kleinen Post durch unsere Briefträger zum 1. Januar 2009 für den Wettbewerb zu öffnen. Dies ist der letzte Bereich, der bisher noch nicht liberalisiert war.

Damit ist die Kommission für uns, einen Schritt zu weit gegangen!

Diese europäische Richtlinie hätte, wenn sie angenommen würde, verheerende Auswirkungen auf uns alle: erhebliche Verluste von Arbeitsplätzen, Preiserhöhungen, Ausschluss der Schwächsten unter uns, die nie rentable Kunden der Privatunternehmen sein können, von den postalischen Dienstleistungen.

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NLO-Berlin-AUFRUF - JA zur WASG - NEIN zur PDSplus! Drucken E-Mail
Arbeitsfelder - WASG / L.PDS
21.01.2007
logo nlo berlin

Wir rufen alle Menschen in diesem Land auf, die Mitglied der WASG sind und waren, auch diejenigen, die sich den Grundsätzen verpflichtet fühlen und die Notwendigkeit einer wirklichen linken und sozialen Alternative für dringend notwendig erachten, in Zukunft daran mitzuarbeiten, sich dem Projekt PDSplus nicht anzuschliessen und diesen Aufruf mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Es wird ansonsten weiterhin links geblinkt, aber rechts abgebogen.In Berlin, wo man PDS-Politik praktisch erleben kann, untermauern die "demokratischen Sozialisten" von SPD und PDS weiterhin ihre neoliberale Politik, und zwingen die Berliner Bezirke zur Einstellung immer weiterer Bereiche der Daseinsvorsorge, zur Gebührenschneiderei und zum Ausverkauf und Privatisierung.

Deshalb JA zu den Grundsätzen der WASG
und NEIN zu einer bloßen Westerweiterung der L.PDS (PDS+)!

Stimmt mit NEIN bei den kommenden Urabstimmungen zur Fusion!

Unterzeichnet den Aufruf per Automailer auf der Linken Zeitung!

www.linkezeitung.de/cms/content/view/1970/205

 

Letzte Aktualisierung ( 27.01.2007 )
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Wie es zu Auschwitz kommen konnte Drucken E-Mail
Debatte / Positionen - Ziele / Programmatik
27.01.2007

auschwitz

Vor 62 Jahren befreite die Rote Armee das nationalsozialistische Todeslager Auschwitz-Birkenau. Etwa eine Million Menschen hatte die SS hier ermordet; auf nur ca. 7.000 Überlebende stießen die russischen Soldaten, von denen noch 222 an den Folgen ihrer Misshandlungen sterben sollten. Obwohl die Besatzung des Konzentrationslagers 29 von 35 Depotgebäuden zerstört hatte, um die Spuren des industrialisierten Massenmordes zu beseitigen, stieß die Rote Armee auf mehr als 45.000 Säcke mit Menschenhaar, das vom SS-Wirtschaftshauptamt für die  Verarbeitung zu Filz und Garn vorgesehen war. Tausende Schuhe, Anzüge und Kleider, Berge von Brillen, Rasierpinseln und Gegenständen des persönlichen Bedarfs sowie zahllose Kindersachen türmten sich in den Arsenalen - alles Sachen, die man den Opfern abgenommen hatte.

Kaum jemand hätte es im 20. Jahrhundert für möglich gehalten, dass in Europa Millionen von Menschen wegen ihrer Herkunft kaserniert, zur Zwangsarbeit verpflichtet, als Versuchstiere missbraucht, planvoll ermordet und als Rohstoffquelle für Zahngold und anderes benutzt werden. Bis heute steht die überwältigende Mehrheit der Historikerzunft vor dem Holocaust wie vor einem Rätsel. Ein Grund dafür mag sein, dass diese Leute die Augen davor verschließen wollen, dass die politischen Grundvoraussetzungen, die damals zum Völkermord geführt haben, auch heute noch existieren.

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